Ein Mutex für deine Tür

Eine Ampel fürs Homeoffice.

Schon vom Gang aus sieht die Familie, ob es sich lohnt, reinzukommen. doormutex erkennt das selbst – an Mikrofon, Kamera, Kalender und Bildschirmsperre – und du kannst jederzeit übersteuern.

So funktioniert's Loslegen Quellcode auf GitHub

Grün, letzter Aufruf, Gelb, Rot, gleich vorbei – die Phasen folgen der österreichischen StVO.

Was die Farben bedeuten

Wie die Ampel entscheidet

Jede Quelle meldet einen Anspruch, der stärkste gewinnt:

  1. Mikrofon oder Kamera in Verwendung → rot. Das schlägt alles, sogar eine manuelle Einstellung: Ein spontaner Anruf schaltet die Ampel sofort auf Rot.
  2. PC gesperrt, heruntergefahren oder im Standby → aus. Der Desktop-Companion meldet sich ab. Verstummt er ohne Abmeldung, zeigt die Ampel eine Störung.
  3. Von Hand gesetzt oder Pomodoro. Über das KDE-Widget, die Web-App, ein Handy oder Home Assistant. Eine manuelle Einstellung endet immer: nach einer Dauer, mit dem Termin, mit Arbeitsende, bei der nächsten automatischen Änderung – oder erst, wenn du ausdrücklich „unbegrenzt“ gewählt hast.
  4. Kalender → rot oder gelb. Videocalls sind rot; Fokuszeit und andere Termine gelb, ebenso Einladungen, die du mit „vielleicht“ beantwortet hast.
  5. Arbeitszeit → gelb, mit österreichischen Feiertagen und deinen eigenen freien Tagen.
  6. Sonst → grün.

Die Position der Lampe verrät die Bedeutung, wie im Straßenverkehr: Rot oben, Gelb in der Mitte, Grün unten – lesbar auch für alle, die Farben schlecht unterscheiden.

Warnphasen wie im Straßenverkehr

Die Phasen folgen der österreichischen Straßenverkehrsordnung (StVO § 38):

AmpelPhaseWann
Grün blinkendletzter Aufrufgleich beginnt ein Meeting
Rot / Gelb abwechselndletzter Aufruf aus Gelbgleich beginnt ein Meeting, und die Ampel ist gelb
Rot + Gelbgleich vorbeidas Meeting endet, danach Gelb oder Grün
Gelb blinkendStörungHub oder WLAN weg, oder der PC ist ohne Abmeldung verstummt

Standardmäßig dauern die Phasen Sekunden, wie an der Kreuzung. Pro Phase lässt sich stattdessen eine echte Vorwarnung einstellen, zum Beispiel drei oder fünf Minuten.

Das E-Ink-Schild

Ein kleines 1,54″-E-Ink-Display unter der Ampel liefert das Kleingedruckte: Uhrzeiten statt Countdown – „Meeting · bis 14:30“ –, was als Nächstes kommt, einen Hinweis wie „Kamera an“ und den Akkustand. Weil sich der Inhalt nur mit dem Zustand ändert, braucht es im Ruhezustand keinen Strom. Termintitel werden nie angezeigt.

Privat von Grund auf

Stand

doormutex ist in früher Entwicklung. Die Software – Hub, Linux-Desktop-Companion, KDE-Widget und Web-App – läuft bereits. Die Ampel selbst, mit Platine und 3D-gedrucktem Gehäuse, entsteht gerade. Bis dahin kann eine smarte Lampe in Home Assistant einspringen.

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